Vebeto KHZG-Rechner

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Das Krankenhaus-Zukunfts-Gesetz

Mit dem Krankenhaus-Zukunfts-Gesetz (KHZG) schafft das Bundesgesundheitsministerium ein groß angelegtes Investitionsprogramm, um die Digitalisierung der Krankenhäuser in Deutschland voranzutreiben. Der Bund stellt dafür 3 Milliarden Euro bereit, die Länder zusammen bis zu 1,3 Milliarden Euro. Nach Beantragung durch die Krankenhäuser teilen die Bundesländer die Mittel zu — anhand einer Förderrichtlinie des Bundes.

Derzeit ist nicht transparent, mit welcher Fördersumme ein einzelnes Haus rechnen kann. Dennoch ist es wichtig, dass die Krankenhausleitung schon vor der Antragstellung realistisch einschätzen kann, welches Projektvolumen denkbar wäre. Dies könnte auch helfen, die beantragte Summe gegenüber dem Bundesland zu begründen.

Gerechte Mittelverteilung

Gerecht und transparent wäre eine Mittelverteilung, die im Verhältnis zu einer bestimmten Bezugsgröße der Krankenhäuser steht. Dann erhielten die Häuser eine Förderung, die im angemessenen Verhältnis zu ihrer Größe und zu ihren Bedürfnissen steht, und es stünden für alle Häuser ausreichend Mittel zur Verfügung. Dabei sind verschiedene Bezugsgrößen denkbar, die unterschiedliche Eigenschaften der Häuser widerspiegeln:

  • Bettenzahl: Die Zahl der Planbetten ist ein sehr einfaches Maß für die Größe eines Krankenhauses. Diese kann problemlos anhand öffentlich verfügbarer Datenquellen nachvollzogen werden.
  • Fallzahl: Die Anzahl der versorgten stationären Fälle ist ebenso leicht nachvollziehbar. Im Vergleich zur Bettenzahl stellt sie etwas besser das tatsächliche Leistungsgeschehen am Haus dar.
  • Case Mix: Der Case Mix (Summe der DRG-Bewertungsrelationen) ist ein Maß für das Leistungsgeschehen am Haus, das zudem die Fallschwere mit einbezieht, da schwerere Fälle generell in DRGs mit höherer Bewertungsrelation codiert werden. Der Case Mix ist jedoch nicht aus öffentlichen Datenquellen verfügbar. Wir schätzen ihn hier aus den berichteten Hauptdiagnosen unter Zuhilfenahme des InEK DRG-Browsers.
  • Personal: Die Summe der Vollkräfte an ärztlichem und pflegerischem Personal ist gut geeignet, um als Bezugsgröße für die KHZG-Mittel zu dienen. Einerseits spiegelt die Mitarbeiterzahl das Leistungsgeschehen am Haus wider, da höhere Fallzahlen und schwerere Fälle grundsätzlich mit einem erhöhten Personaleinsatz einhergehen. Andererseits ist das Personal direkter Nutzer der Digitalisierungs-Maßnahmen, und eine Zeitersparnis durch verbesserte Prozesse kommt direkt der Patientenversorgung zugute. Zudem ist für viele IT-Projekte der finanzielle Aufwand abhängig von der Zahl der Nutzer und damit vom Personal des Krankenhauses.

Szenarien für Ihr Haus

Mit unserem KHZG-Rechner spielen wir Szenarien für die Mittelverteilung anhand dieser Bezugsgrößen für Ihr Haus durch. So erhalten Sie eine Einschätzung davon, welche Mittel Ihrem Haus zustünden, wenn diese nach den genannten Kriterien anteilig an alle deutschen Häuser ausgeschüttet würden.

Wählen Sie bitte unten eine Bezugsgröße und einen Krankenhaus-Standort aus. Bei jeder Änderung der Auswahl wird die Berechnung neu durchgeführt und die entsprechenden Ergebnisse angezeigt.

PDF-Report für Ihr Haus

Gerne können Sie bei uns die Ergebnisse für Ihr Haus kostenfrei als Report im PDF-Format anfordern. Der Report umfasst Zahlen zu allen vier Bezugsgrößen.

Report jetzt per E-Mail anfordern

Wenn Sie Fragen zum KHZG-Rechner haben oder aggregierte Daten für mehrere Standorte benötigen, kontaktieren Sie bitte Dr. Hannes Dahnke unter daten@vebeto.de oder 040 - 3199 3790. Gerne zeigen wir Ihnen auch, wie Ihnen die Vebeto GmbH ein Datenfundament für strategische Entscheidungen im Krankenhaus liefern kann.


Verteilung der Fördermittel über alle Krankenhäuser